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Hallo liebe Leser,

ich mache Urlaub, und somit wird es auf der Zenpower-Seite etwas still werden. Der nächste Zenpower-Tipp erscheint am Montag, 14. September!

Wer Lust hat, kann sich die Zeit bis dahin mit Inspiration überbrücken und sich den Magic Tao-Workshop herunterladen:
http://www.zenpower.de/magic-touch-workshop

 

Freundschaftsangebot verlängert

Ich habe die große Sonderaktion anlässlich meiner Hochzeit bis zum 19. September verlängert!

Erfahre, warum wahre Liebe so oft unerreichbar scheint und wie Du Deine Beziehung(en) wieder in Liebe erblühen lässt.

3 SelbstCoaching-Kurse im Gesamtpaket (+ Extra-Bonus) zum ermässigten Freundschaftspreis:

http://www.zensexcharisma.de/das-hochzeitsgeschenk

 

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„Stirb, bevor du stirbst!“, sagte der große Sufi-Meister Rumi. Und das kann erstmal sehr erschrecken, denn irgendwie haben wir ja alle mehr oder weniger Angst vor dem Tod.

Aber vielleicht ist es ja ganz anders. Zumindest sieht das der amerikanische Dichter Walt Whitman so, wenn er sagt:

„Zu sterben ist anders,
als alle vermuten,
und beglückender.“

Vielleicht verbirgt sich dahinter ja eine ganz außerordentliche Erfahrung!

Die Ultimative Erfahrung

Zwischen den Pforten von Geburt und Tod ist ein Menschenwesen damit beschäftigt, Bewusstsein zu definieren, sprich: Erfahrungen zu machen. Es ist anzunehmen, dass Bewusstsein beim Durchschreiten der Schwelle des Todes die begrenzenden Hüllen verlässt und zu seiner wahren Natur erwacht.

Doch warum bis zum physischen Ableben warten? Anstatt schon jetzt den Tod als Lehrmeister für ein erwachtes Leben zu nutzen!

Der Tod als Lehrmeister

Für gewöhnlich wird der „Tod als Lehrmeister“ als Metapher benutzt, um den nach Sinn suchenden Menschen an die Endlichkeit seiner Existenz hier auf Erden zu erinnern und sein Leben nicht sinnlos zu vergeuden. Doch diese Betrachtungsweise geht am Eigentlichen vorbei!

Alle Weisheitstraditionen dieser Welt betonen die Notwendigkeit, sich bereits zu Lebzeiten seiner egozentrierten Muster zu entledigen, um so sein Wahres Selbst zu erblicken oder, wie es im Zen heißt, zum „Ursprünglichen Gesicht“ zu erwachen.

Zu sterben bedeutet somit nichts anderes als die Schleier der Unbewusstheit zu zerreißen, um so der Unendlichkeit gewahr zu werden. Und in aller Offenheit die Realität klar und unverstellt zu sehen.

Auf den Punkt gebracht: lass dein Ego sterben, damit du leben kannst!

Im tibetischen Totenbuch heißt es dazu:

„Am Ende deines Lebens wirst du dich am Klaren Licht erfreuen – jene tiefste aller Erfahrungen, die Basis aller Erfahrungen, die du nie verlieren wirst – vorausgesetzt, du widmest dich jetzt ganz diesem Ziel, erfreust dich daran und übst dich darin.“

Und Ken McLeod, Autor und Lehrer in der tibetischen Tradtion, drückt es so aus:

„Im Licht des Todes siehst du klar, was wichtig ist und was nicht. Du staunst, wie viel Zeit und Lebenskraft du für Angelegenheiten verschwendest, die dir am Ende gar nicht viel bedeuten oder kaum einen Unterschied in deinem Leben ausmachen.

Auf lange Sicht sind Wohlstand, Status und Einfluss viel weniger wichtig als die Erfahrung des Lebens selbst, in jedem Augenblick. Jede Form von Idealismus erscheint großspurig, arrogant und anmaßend.

Angesichts des Todes öffnest du dich für das, wovor du dich im Leben oft verschlossen hast. Willst du deine Beziehung zum Leben vertiefen, richte dich auf das Wesentliche aus und lass los, was nicht so wichtig ist.“

 

Diese tiefste aller Erfahrungen zu machen und dich darin zu üben, ist die Essenz des Shaolin-Zen-Workshops, in dem es um Leuchtende Klarheit, unermessliche Weite und die Wiederentdeckung des Offensichtlichen – deiner wahren Natur – geht:

Der Shaolin-Zen-Workshop

„Du hast dich in die Spanne einer Lebenszeit und in einen Körper gepresst und so die unzähligen Konflikte des Lebens und des Todes erzeugt. Lass dein Sein außerhalb dieses Körpers der Geburt und des Todes sein, dann sind alle deine Probleme gelöst. Sie existieren, weil du glaubst, du seist geboren, um zu sterben. Ent-täusche dich und sei frei!“

(Nisargadatta Maharaj)

Die Zen-Meister betrachten dies als „Abfallen von Körper und Geist“ – Du wirst es erleben!

Shaolin-Zen-Workshop

 

Sonder-Aktion: Bis zum 21. August bekommst Du zu Deiner Anmeldung zum Shaolin-Zen-Workshop als Geschenk das Shindao-Bewusstseinstraining! (Mehr Infos dazu hier)

Risiko und Drama des Lebens

„Meine Überzeugung ist, dass es in dieser Welt, wie ich sie sehe, keinen anderen Weg gibt, mit ihr zurechtzukommen, als jeden Gedanken an Sicherheit abzulehnen, sowohl an eine verhältnismäßige als auch ein eine endgültige.

Ebenso sollte man die Erwartung verwerfen, eine endgültige, absolute Wahrheit zu finden. Ich glaube keineswegs, dass wir damit etwas aufgeben, was wirklich wichtig oder wertvoll ist, ganz im Gegenteil.

Ich meine, dass es für uns vielmehr von Bedeutung ist, in ein Geschehen verwickelt zu sein, das spannend und interessant ist und in dem wir eine Rolle zu spielen haben.

Ein solches Geschehen muss Risiko und Drama enthalten.“

– John G. Bennett

 

In den letzten Tagen habe ich im Zenpower-Blog (sowie auf Facebook und Instagram) einige Gedanken zur aktuellen Corona-Situation veröffentlicht. Das hat zu spannenden und auch kontroversen Rückmeldungen geführt, die mich teilweise überrascht haben.

Es interessiert mich, wie Du diese Situation erlebst, wie (sehr) Du dadurch in Deinem Alltag beeinträchtigt bist und wie Du damit umgehst, welche Ängste und Sorgen Dich umtreiben und was Du Dir für die Zukunft erwünschst und erhoffst.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dir ein paar Minuten Zeit nimmst, um die folgenden 4 Fragen zu beantworten (gerne auch anonym) – vielen Dank:

1. Wie erlebst Du die aktuelle Corona-Situation?

2. Welche Ängste und Sorgen beschäftigen Dich angesichts dieser Situation?

3. Wie gehst Du damit (und mit den damit verbundenen Herausforderungen) um?

4. Was erwünschst und erhoffst Du Dir für die Zukunft?

Bitte nutze dazu die Kommentarfunktion, um Deine Antworten zu teilen. Sollte Dein Beitrag nicht gleich erscheinen, so liegt es an den Sicherheitseinstellungen, und ich muss ihn erst freischalten. Habe also bitte ein wenig Geduld 🙂

 

Update: als Dankeschön fürs Mitmachen habe ich einen Mini-Workshop bereitsgestellt (das Passwort hast Du per Mail erhalten bzw. kannst es gerne bei mir anfordern)

 

Masken
Umgebunden
Unverbunden
Begegnungen
Die keine sind

Atem
Beklemmungen
Verengungen
Notgedrungen
Leben abgewürgt

Regeln
Beherrschen
Bändigen
Angst
Ver-rückte Zeiten:
Das neue Normal!

 

(Text & Foto © Ralf Hiltmann)