“Ohne Vorurteile sein, im No-mind, das ist das eine, aber emotional wirklich offen sein geht tiefer und es berührt auf sehr profunde Art unser Herz und unser Innerstes. Es erfordert, dass wir im Anfänger-Geist verbleiben und noch wichtiger, im Anfängerherz.”

– Adyashanti

 

“Ein Koan ist kein chinesisches Rätsel, sondern eine Frage von Leben und Tod, von unserem eigenen spirituellen Leben und Tod. An einem Koan zu arbeiten heißt, an uns selbst zu arbeiten, und das erste, was wir tun müssen, ist, es uns zu eigen zu machen.

Das Koan muss in irgendeiner Weise unsere eigene Qual, unser eigenes tiefes Dilemma freilegen. Tut es das nicht … wird es niemals unser Herz und unseren Geist berühren können und wird daher niemals sein Geheimnis preisgeben.”

– Albert Low, aus: Wo bist du, wenn ein Vogel singt?

“Wie ist es, wenn man das Tao spürt? Es ist ein müheloses Fließen, ein mitreißender Schwung. Es gleicht dem Gesang eines Vogels, der sich über eine weite Landschaft erhebt und ausbreitet. Du kannst das in deinem Leben spüren: die Ereignisse werden in perfektem Schwung und prächtigem Rhythmus ablaufen. Du wirst in einen Zustand so vollkommener Gnade eintreten, dass es in dir über der Landschaft der Wirklichkeit wie ein flüchtiges Vogellied klingt.

Wenn sich dir das Tao auf solche Weise offenbart, dann folge seinem Fluß, so gut du kannst. Störe es nicht, halte es nicht an. Versuche nicht, es zu steuern! Laß es fließen und folge ihm!”

– Deng Ming Dao, der taoistischen Weise von Huashan

 

Sitzen – Atmen – Lauschen. Dazu braucht es kein Ich. Probiere es eine Weile ohne. Und genieße diesen großartigen Tag!

 

Jetzt ist der Augenblick, das Leben in seiner ganzen Fülle zu erleben. Jetzt ist der Augenblick, das Leben mit allen Sinnen wahrzunehmen – alles zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken … und darüber hinaus. HIER UND JETZT!

 

Sei jetzt hier! Beobachte deinen Verstand und deinen Körper, deine Gedanken, Empfindungen und Gefühle. Einfach nur beobachten, ohne sie zu bewerten. Lass sie einfach kommen, sie gehen von allein wieder, wenn du sie lässt.

Die Kunst guter Kommunikation liegt nicht im Reden, sondern im Zuhören. Daher vermindere dein Mitteilungsbedürfnis und steigere im gleichen Masse den Anteil (und die Qualität) deines Zuhörens!