In den (seltenen) Augenblicken, wo du wirklich mit ganzem Herzen dabei bist und voller Hingabe darin aufgehst, bleibt die Zeit stehen, und du öffnest dich für eine größere, umfassendere Wirklichkeit. Was kann dir da (hier) noch passieren?

 

“Die Frage: Meditieren – wozu? stellt sich uns nicht nur als theoretisches Problem. Sondern als praktische Aufgabe. Die Antwort lautet: Zur Verwandlung des ganzen Menschen. Es geht um die Verwandlung zu dem Menschen, der zum Sein hin durchlässig geworden ist und fortan vom Sein her lebt. Das bedeutet eine neue Form des Daseins in der Welt, eine Form, deren Grundzeichen die Transparenz ist, die Durchlässigkeit zum Wesen. Was auch immer man unter dem Wesen verstehen will, eines ist es gewiß, es ist Leben, ohne Unterlaß bewegendes, sich erneuerndes, schöpferische Verwandlung meinendes Leben.”

– Karlfried Graf Dürckheim

Wenn Sie vor einem Neubeginn stehen, dann gibt es einige Dinge zu bedenken, um alte Fehler nicht zu wiederholen.

1. Wie sind Sie dahin gekommen, wo sie jetzt sind? Haben Sie sich zu diesem Neustart aus freien Stücken entschieden, oder haben das Leben und gewisse Umstände Sie dazu gezwungen?

1. a) Wenn Sie den Neubeginn frei gewählt haben, um etwas Neues, Aufregendes auszuprobieren und zu erleben, dann machen Sie sich all Ihre Eigenschaften und Fähigkeiten – sowohl die positiven und unterstützenden als auch die negativen und behindernden bewusst. Schreiben Sie sich alles auf. Und nehmen Sie auf Ihre künftige Reise das mit, was Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützt.

1. b) Wenn das Leben Sie zu einer Kurskorrektur „ermuntert“ hat, sprich: wenn Sie einen Wink mit dem Zaunpfahl bekommen haben und sich nun zu einem Neubeginn gezwungen sehen, dann machen Sie sich als allererstes klar, was zu dieser Situation geführt hat. Wie sind Sie dahin gekommen, wo Sie jetzt sind? Übernehmen Sie die volle Verantwortung und schreiben Sie alles auf, wie Sie und Ihr Verhalten bzw. Ihre Unterlassungen dazu geführt haben, dass Sie nun neu beginnen müssen. Verpflichten Sie sich, begangene Fehler wiedergutzumachen und alles zu tun, was notwendig ist, um sie künftig zu vermeiden. So vermeiden Sie es, den ganzen alten Müll mit in das Neue zu schleppen.

2. Nachdem Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme gemacht haben, finden Sie heraus, wo Sie hin wollen und was Sie erreichen möchten.

3. Schreiben Sie sich Ihre Absicht in allen Einzelheiten auf und erstellen Sie einen detaillierten Plan.

4. Äußern Sie Ihre Absicht laut, damit möglichst viele Menschen etwas davon erfahren und Sie unterstützen können.

5. Verpflichten Sie sich (sich selbst gegenüber), alles zu tun, was notwendig ist, um Ihr künftiges Leben nach Ihren Vorstellungen und Absichten zu gestalten.

6. Gehen Sie los! Tun Sie sofort den ersten Schritt. Und dann den nächsten …

7. Überprüfen Sie immer wieder, ob Ihr Kurs noch stimmt, ob Sie sich selbst und Ihrer Absicht und Ihren Verpflichtungen sich selbst gegenüber treu geblieben sind und korrigieren Sie ggf. Ihren Kurs – bevor das Leben es tut.

Siehe auch Seinzeit – Reflektion zum Jahreswechsel

 

Die 7 Wege zu anhaltender Gelassenheit

Die Tipps und Übungen auf der Zenpower-Webseite sowie die Trainings und Coachings sind bestens dazu geeignet, in stressigen und herausfordernden Situationen einen klaren Kopf und die Entscheidungsfähigkeit zu bewahren und mehr Achtsamkeit und Lebensfreude zu entwickeln. Sie können – und sollten – wann immer nötig auf diese Ressourcen zurückgreifen.Langfristig gesehen ist es aber auch wichtig, eine dauerhafte und weitsichtige Perspektive zu entwickeln. Die folgenden 7 Wege zu anhaltender Gelassenheit dienen als Orientierungspunkte und bieten Ihnen eine nützliche Richtung an:

1. Achtsamkeit

Schulen Sie Ihre Aufmerksamkeit; die Fähigkeit, Ihre Aufmerksamkeit bewusst zu steuern, ist Ihr wichtigstes Werkzeug, um bewusst und absichtsvoll zu leben. Kommen Sie, wann immer möglich,mit Ihrer Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Augenblick.

2. Absicht und Commitment
Commitment bedeutet soviel wie Verpflichtung. Dieses Wort hat in unserem Sprachgebrauch einen etwas ernsten Beigeschmack, daher bevorzuge ich den englischen Ausdruck. Gemeint ist damit, dass Sie sich selbst gegenüber zu mehr Achtsamkeit verpflichten und damit verbindlich werden. Entwickeln Sie die feste Entschlossenheit, Ihre Absicht zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit umzusetzen.

3. Ausrichtung
Ausrichtung beinhaltet ständige Übung und Praxis. Am besten, Sie stellen sich aus den Übungen auf dieser Webseite (oder auch aus anderen, die Sie kennen) ein individuelles Übungsprogramm zusammen, das Sie regelmäßig verfolgen. Fangen Sie mit kleinen Schritten an, um sich nicht zu überfordern – damit Sie wirklich dranbleiben, ist es wichtig, dass Sie dabei ihren Spaß haben :-)

4. Einstellung
Ihre inneren Einstellungen und Überzeugungen sind entscheidend dafür, wie Sie Ihr Leben erleben. Fördern und entwickeln Sie hilfreiche Überzeugungen und Gewohnheiten; bauen Sie behindernde Überzeugungen und Gewohnheiten ab. Wenn Sie damit allein etwas unsicher sind, setzen Sie sich mit mir in Verbindung.

5. Mitgefühl und Verbundenheit
Kein Mensch ist eine Insel, und keiner lebt für sich allein. Wir sind alle in ein riesengroßes wechselwirkendes Netzwerk eingebunden und dadurch mehr aufeinander angewiesen, als uns meistens bewusst ist. Das gilt natürlich erst einmal für die Menschen, die uns nahe sind, an erster Stelle unsere Lieben und unsere Kinder, aber auch alle anderen Menschen, mit denen wir täglich zu tun haben. Indem wir Mitgefühl und ein Gefühl von Verbundenheit entwickeln, entsteht auf ganz natürliche Weise mehr Gelassenheit und innerer Frieden. Das ist das, was wir brauchen, und das ist das, was die Welt braucht.

6. Zeiten der Stille
Es ist wichtig, dass wir uns Zeit für uns und unsere Bedürfnisse nehmen, und zwar täglich und regelmäßig. Für viele von uns ist das etwas Ungewohntes, aber Gewohnheiten lassen sich ändern (siehe Pkt. 4), und das sollten wir auch tun. Wenn wir uns für eine Weile aus dem hektischen Getriebe des Alltags zurückziehen und uns Zeit zum Auftanken nehmen, gewinnen wir Kraft und Energie, um unsere Aufgaben mit mehr Gelassenheit zu meistern.

7. Lebenszweck
Nutzen Sie die Zeiten der Stille auch dazu, sich über sich selbst mehr Klarheit zu verschaffen. Setzen Sie sich mit den großen Lebensfragen auseinander, wie: Wer bin ich? Warum bin ich hier? Wohin gehe ich ? Was ist meine Aufgabe hier? Indem Sie eine langfristige Vision für Ihr Leben entwickeln, verleihen Sie Ihrem irdischen Dasein mehr Sinnhaftigkeit – und letztlich ist das Ihre wichtigste Aufgabe! Wer sich über seine ureigenen Ziele und seinen Lebenszweck klar ist, braucht sich um nichts anderes mehr sorgen und schöpft aus einer nie versiegenden Quelle.

Indem Sie die ersten drei Wege – die drei A – entwickeln, legen Sie das Fundament, auf denen die nachfolgenden vier Wege aufbauen können. So integrieren Sie Schritt für Schritt die notwendigen Zutaten und Fähigkeiten für ein glückliches, entspanntes und erfülltes Leben im Einklang mit Ihren tiefsten Werten und den Menschen, die Ihnen am Herzen liegen. Könnte es etwas Lohnenswerteres geben?

Und wenn ich Sie dabei in irgendeiner Weise unterstützen kann, dann lassen Sie es mich wissen. Es wäre mir eine große Freude – denn das ist Teil meines Lebenszweckes :-)

 

 

 

 

Einfach Zen:

Zen ist einfach. Zen ist Leben. Leben ist einfach.

LEBEN ist einfach. Leben IST einfach. Leben ist EINFACH.

 

Tipps und Hinweise zur Anwendung der  Zenpower-Tipps im Alltag – die Seite ist umgezogen und befindet sich hier.

 

(Viele weitere Übungen und Strategien zur Anwendung finden Sie auch im neuen Zenpower-Tipps-eBook Funken der Erleuchtung)