… oder: wie du aufhörst, dir und anderen das Leben schwer zu machen 

Der südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu sagte mal, „Liebe ist ein Willensakt“, und von Hermann Hesse stammt der Ausspruch: „Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich“.

D. h., wenn du lieben willst, dann tu es, und wenn du glücklich sein willst, dann sei es einfach. Warte damit nicht auf andere (Menschen, Umstände, etc.) Wenn du glücklich und erfüllt leben willst, dann lebe glücklich und erfüllt! Liebe, so oft und so viel du willst, und sei glücklich, wann immer du dich dazu entscheidest.

Damit tust du nicht nur dir einen Gefallen, sondern auch dem ganzen Rest der Welt, denn

– wer glücklich ist, hat keinen Grund, andere zu bekämpfen;

– wer mit sich und der Welt im Frieden ist, hat keinen Grund, sich mit anderen zu streiten;

– wer zufrieden und innerlich erfüllt ist, hat keinen Grund, andere zu unterdrücken.

Aber warum machen wir uns das Leben schwer?
Menschen bekämpfen einander und unterdrücken sich gegenseitig aus einem inneren Gefühl des Mangels heraus, aus einem Gefühl des Abgetrenntseins. Wir fühlen und von uns selbst, von anderen und vom Leben getrennt. Wir haben das Gefühl, zu wenig zu bekommen, zu kurz zu kommen, nicht ausreichend versorgt zu sein.

Dieses Gefühl des Mangels entbehrt jeglicher Realität. Es gibt im Leben einfach keinen Mangel. Jedenfalls nicht wirklich. Das Leben ist Fülle pur!

Es ist unsere Sicht der Dinge, dass wir Mangel erleben. Weil wir den Mangel in uns selbst haben. Weil wir das Gefühl haben, nicht genug zu haben, nicht genug zu bekommen, nicht genug zu sein.

Wir erlauben es uns nicht, Fülle zu erleben
Wir erlauben es uns nicht, gut für uns zu sorgen und genug zu bekommen. Wir erlauben es uns nicht, glücklich, erfüllt und erfolgreich zu sein. Als säße da ein kleines, gehässiges Männchen auf unserer Schulter und trötet uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit ins Ohr: „Nein, das darfst Du doch nicht. Hast Du das denn schon wieder vergessen?“

Und selbst, wenn wir dann die Entscheidung treffen, es uns wirklich gut gehen zu lassen und endlich die Dinge in unser Leben einladen wollen, von denen wir wissen, dass sie uns glücklich und zufrieden machen, fällt irgendwann die innere Schranke, und wir rennen dagegen. Selbstsabotage. So entsteht Mangel und das Gefühl, andere oder das Leben seien uns etwas schuldig.

Doch – nichts und niemand ist uns irgendetwas schuldig. Wir selbst sind es uns schuldig, für das Leben zu sorgen, das wir wirklich leben wollen!

Also – sorgen wir selbst gut für uns!
Und wie machen wir das? Wie machst Du das? Wie bekommst du das, was du für dich am sehnlichsten wünschst? Wie wirst du der Mensch, der du von ganzem Herzen gerne sein willst?

Die Antwort?

Liebe.
Dankbarkeit.
Wertschätzung.

Für alles und jeden Aspekt des Lebens. Angefangen bei dir selbst!

Den Glücks-Turbo einschalten
Darüber hinaus ist eine der besten und wirkungsvollsten Möglichkeiten, wirklich glücklich und erfüllt zu leben, der Turbo zum Glück sozusagen, anderen das zu geben, was du für dich wünschst:

• wenn du geliebt werden willst, dann sei für andere eine Quelle der Liebe;

• wenn du dich ermutigt fühlen willst, dann sei für andere eine Quelle der Ermutigung;

• wenn du Freude erleben willst, dann sei für andere eine Quelle der Freude;

• wenn du dich ermächtigt fühlen willst, dann sei für andere eine Quelle der Ermächtigung;

• willst du inspiriert sein, dann sei für andere eine Quelle der Inspiration;

• willst du kraftvoll leben, dann sei für andere eine Quelle der Kraft;

• willst du in Frieden leben, dann sei für andere eine Quelle des Friedens;

• willst du dich geborgen fühlen, dann sei für andere eine Quelle der Geborgenheit;

• willst du deine Vision eines glücklichen Lebens verwirklichen, dann sei für andere das leuchtende Vorbild des Ausdrucks deiner Vision von einem glücklichen Leben.

Da sag‘ noch mal einer was gegen Schubladendenken! Ich habe vier Schubladen entdeckt, in denen sich alles, was im Leben so geschieht, sauber und ordentlich ablegen lässt:

1. In die erste Schublade kommen all die Dinge und Menschen, die ich nicht mag, sei es, weil ich Angst davor habe oder sie mich verärgern oder ich aus irgendeinem anderen Grund nichts damit zu tun haben will.2. In die zweite Schublade kommen all die Dinge und Menschen, die ich wirklich gerne mag und begehre, ja, nach denen ich zeitweilig regelrecht verrückt bin und ohne nicht sein kann oder will.3. In die dritte Schublade kommt all das Zeug, das mir völlig egal ist und all die Leute, die mir am A…. vorbei gehen. Eben all das, was mich nicht im geringsten kümmert und was mir gleichgültig ist.

4. In der vierten Schublade liegt ein kleiner Zettel, auf den ein paar Worte gekritzelt sind. Ich mag mir, nachdem ich soviel in den ersten drei Schubladen verstaut habe, kaum noch die Mühe machen, genau hinzuschauen, doch dann werde ich doch etwas neugierig. Ich hole den Zettel aus der Schublade und fange an zu lesen – es sind ein paar Worte des indischen Weisen Sri Nisargadatta Maharaj:

Die Liebe lehrt mich,
das ich Alles bin.
Die Weisheit lehrt mich,
das ich Nichts bin.
Dazwischen verläuft mein Leben.

:-) Wo ich den Zettel gefunden habe? Hier:

… oder: warum kleine Kinder viel mehr Spaß im Leben haben.

Was uns oftmals davon abhält, einfach mit dem Leben und dem unumgänglichen Wandel zu fließen, ist die Angst und die Unsicherheit vor dem Neuen. Irgendwann haben wir gelernt, dass wir uns in acht nehmen müssen und das, was bereits haben, bewahren und beschützen sollten.Auch haben wir gelernt, dass es gut ist, nicht allzu neugierig zu sein. Wenn wir nun hin und wieder doch etwas neugierig sind und Neues ausprobieren möchten, kommen uns diese alten Einstellungen in die Quere und verursachen einen Konflikt, den wir als unangenehmes Gefühl oder gar als Stress wahrnehmen.Hast du schon einmal kleine Kinder bei ihren Tätigkeiten beobachtet? Wenn sie ganz und gar in ihrer Tätigkeit versunken sich dem Augenblick hingeben ohne sich Gedanken zu machen um das, was war und ohne sich um das zu sorgen, was vielleicht kommen könnte.Völlig präsent, nahezu selbstvergessen.

Staunend, forschend, voller Neugierde und Entdeckerfreude das Leben untersuchend.

Was haben Kinder, was wir nicht mehr haben?

Drukpa Rinpoche, ein tibetischer Meditationsmeister, hat eine Antwort:

Der Geist der Kindlichkeit kennt weder Haß noch Verbitterung oder Groll. Er steht nackt und unermeßlich vor dem Universum. Er fordert von ihm eine seinen Träumen angemessene Antwort. Er verlangt jeden Tag aufs Neue nach Wundern.

Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, jeden Tag aufs Neue nach Wundern zu verlangen?

Kannst du dir vorstellen, dass es in deinem Leben einen Unterschied machen würde, wieder mehr zu forschen, zu entdecken, mehr zu staunen und dich wundern?

Kannst du dir vorstellen, wie du deine Lebensfreude und deine Kreativität steigerst, wenn du mehr und mehr deine eingefahrenen Gleise verlässt und etwas Neues ausprobierst?

Lass es doch einfach mal drauf ankommen.

Tipps:

  • Verbringe doch einfach mal einen ganzen Tag lang mit der unbefangenen Neugierde und dem Forschergeist eines kleinen Kindes; begib dich in die Welt der kleinen Menschen und staune und wundere dich – und lache :-)
  • Unternimm etwas völlig Verrücktes, etwas, das du normalerweise nie machen würdest – und genieße es :-)
  • Achte in deinem (Business-)Alltag bewusst darauf, wann du anfängst, ernst zu werden – und entscheide dich, es leicht zu nehmen. Was bist du bereit zu tun (bzw. zu lassen), um dich selbst nicht mehr ganz so wichtig zu nehmen? :-)

Kultiviere Momente der Stille in deinem Leben. Beschließe, jede Stunde für eine Minute innerlich ruhig und still zu werden und nichts zu tun.

 

Die taoistische Sicht der Dinge erschließt sich, wenn man die die Abläufe in der Natur beobachtet und sich dabei als nicht getrennt von dem Beobachteten erfährt.

Auf diese Weise gelingt es, das Leben als ein Ganzes zu betrachten, in dem nichts voneinander getrennt und vielmehr alles miteinander verbunden ist – sämtliche Begebenheiten, Dinge, Menschen, Umstände, stehen in wechselwirkender Beziehung zueinander und wirken zusammen.

Die alten Taoisten Chinas haben ihr Wissen um das Tao durch kontemplatives Beobachten und intuitives Verständnis der Vorgänge in der Natur gewonnen; dabei haben sich die folgenden Prinzipien herauskristallisiert, die verdeutlichen, wie sich die Weisheit des Tao für ein erfolgreiches und erfülltes Leben anwenden läßt:

1. Einheit

Das Tao ist der Urgrund des Seins, dem alles entspringt und zu dem alles wieder zurückkehrt.

Zugleich ist das Tao auch das Wie, die Wirkweise des Lebens und aller Zusammenhänge.

 

2. Dynamisches Gleichgewicht

Alles in der Welt hat zwei Seiten, die einander nicht in Opposition entgegenstehen, sondern harmonisch ergänzen.

Es gibt in der Natur zwei grundlegende Gegensätze, die im Taoismus als Yin und Yang symbolisiert werden.

Diese Gegensätze führen sich selbst immer wieder zum Ausgleich, und durch diese Bewegung entsteht Leben.

 

3. Zyklisches Wachstum

Die zwei Baispolaritäten (Yin und Yang) wirken nicht nur einander ausgleichend, sondern ergänzen sich ebenso in einem immer wiederkehrendem Kreislauf.

Diese zyklischen Vorgänge lassen überall in der Natur sich beobachten.

 

4. Handeln im Einklang

Beispiele der verschiedenen Polaritäten sind

– überwältigen/nachgeben,
– kämpfen/zurückweichen,
– geben/nehmen, usw.

 

Diese Polaritäten sind aber nur scheinbar entgegengesetzt und werden aber tatsächlich durch die zyklischen Vorgänge in der Natur ausgeglichen und wirken zusammen.

Auf diese Weise läßt sich das eine durch das andere hervorbringen.

 

 

Meisterschaft im Leben bedeutet, dass Sie sich wohlfühlen, glücklich sind und das Leben entspannt genießen – und die Dinge tun, die Ihnen wirklich am Herzen liegen.


Wissen Sie noch, wie das war?

Es gab eine Zeit in Ihrem Leben, in der Sie völlig fasziniert waren angesichts der unendlichen Fülle an Möglichkeiten, die das Leben Ihnen bot. Alles war neu, es gab so viel zu entdecken, so viel zu erforschen. Alles wurde genau untersucht, das Staunen nahm kein Ende. Lebensfreude pur! Können Sie sich noch daran erinnern? Es ist vielleicht schon sehr lange her. Doch sehen Sie sich nur um, wenn Sie spielende Kinder sehen, die mit Ihrer schier unerschöpflichen Energie und Entdeckerfreude Ihnen vormachen, worum es im Leben wirklich geht. Kinder sind die wahren Meister im Leben!

Und Sie können das auch! Sie haben bloß vergessen, wie es geht. Sie waren nämlich einmal genau so. Und Sie können es wieder. Sie können spontan kreativ sein und voller Begeisterung leben. Sie können in jedem Augenblick tun und lassen, was Sie wollen – Sie können lachen, singen, tanzen, ein Bild malen, Sie können traurig sein, Sie können auf- und abspringen, Sie können sich hinlegen und schlafen oder einem Freund einen Brief schreiben. Sie können in diesem Augenblick alles tun, was Sie möchten, es hängt nur von Ihnen ab. Sie müssen bloß wissen, dass Sie diese Freiheit haben; das Dumme ist, Sie haben sich ausgetrickst und dazu gebracht, zu glauben, dass es nicht so ist.

Zenpower möchte Ihnen dabei behilflich sein, sich daran zu erinnern, dass Sie in jedem Augenblick das Leben genießen können – wann immer Sie sich dazu entscheiden.

Fragen zur Integration:

• Was wollte ich schon immer gerne einmal tun, habe es aber aus verschiedenen Gründen nicht getan?

• Welche Gründe habe ich, die mich davon abhalten, das zu tun, was ich gerne tun will?

• Wie trenne ich mich selbst von meiner Lebendigkeit ab?

• Was hindert mich daran, meine Spontaneität, Begeisterung, Kreativität und Lebensfreude zum Ausdruck zu bringen?

• Was werde ich heute – trotz meiner ‚guten Gründe‘ – unternehmen, das ich schon immer einmal machen wollte?

• Was werde ich ab heute tun, um meine Begrenzungen angemessen zu handhaben?

• Wie hole ich mehr von dem in mein Leben, das mich glücklich und zufrieden macht?

 

Oder: weshalb Zitronen keine Orangen sind.

Manchmal könnte man meinen, das Leben sei eine einzige Katastrophe – und wenn Sie das angesichts Ihrer aktuellen Lebensumstände von sich auch behaupten können, dann heiße ich Sie herzlich willkommen im Club!

Doch das ist kein Grund zum Verzweifeln, ganz im Gegenteil. Das Leben ist ganz einfach das, was es ist; mal geht es bergauf, dann wieder bergab, hoch und runter, das ist völlig normal. An den Umständen können wir (zunächst) nicht sehr viel ändern, sehr wohl aber an unserer inneren Haltung, mit der wir den jeweiligen Umständen begegnen.

Was für den einen Menschen hochdramatisch ist und ihn in eine wochenlange Depression stürzt, läßt einen anderen völlig gelassen und ringt ihm gerade mal einen müden Augenaufschlag ab. Es liegt ganz an uns, wie wir die Dinge sehen, und wie wir die Dinge sehen, so erleben wir sie auch.

Vor einigen Jahren kam ich in Kontakt mit einem klugen Spruch, der Gelassenheit und Zuversicht verhieß:

„Wenn das Leben Dir Zitronen beschert, dann mach´dir eine Limonade daraus.“

Klasse Idee, oder? Also fing ich an, die Dinge unter dem Aspekt zu sehen, dass ich allem eine positive Bedeutung geben muß, und schon wird´s schön im Leben. Nun, das ist leider nur der erste Teil der Wahrheit, die dieser Spruch in sich birgt. Denn um mir eine leckere Limonade zu bereiten, muß ich die Zitronen erst einmal als solche anerkennen. D.h., ich muß meinen gegenwärtigen Lebensumständen erst mal ins Gesicht schauen und sie akzeptieren, bevor ich sie verändern kann. Sie einfach nur anders betrachten, funktioniert nur dann, wenn ich den ursprünglichen Zustand akzeptiere! Das ist einer der Hauptgründe, weshalb positives Denken und die Arbeit mit Affirmationen nicht wirklich funktionieren (wenn sie auch manchmal über das Gröbste hinweg helfen).

In den vielen, in den letzten Jahren populär gewordenen Tjakaa- und Yahoo-Motivationsseminaren wird gar keine Zitronen-Limonade mehr gepanscht – wenn mir dort Zitronen über den Weg laufen, dann beachte ich die nicht weiter. Ich will mich doch nicht an die Umstände anpassen – wenn das Leben mir Zitronen beschert und ich aber Orangen will, dann pfeif´ ich was auf die Zitronen und hol´ mir meine Orangen. Ich lebe doch schließlich selbstbestimmt!

Leider funktioniert auch das nicht wirklich, denn wenn Zitronen da sind, dann sind Zitronen da. Und keine Orangen. Punkt!

Kürzlich stieß ich auf einen weiteren schlauen Spruch, der es mir wirklich angetan hat:

Before you think big, you better think real.

Diese Aussage stammt von dem tibetischen Meditationsmeister Chögyam Trungpa, und ich finde sie wirklich genial.

Bevor ich anfangen kann, das Leben zu leben, von dem ich träume, bevor ich anfangen kann, meine Visonen vom Leben zu verwirklichen – bevor ich damit beginnen kann, einen Unterschied zu machen -, muß ich erst einmal meine gegenwärtigen Lebensumstände untersuchen und genau betrachten.

Tue ich das nicht, dann lüge ich mir fortgesetzt in die eigene Tasche, denn das, was da ist, ist nun einmal da. Und erst, wenn ich es erkenne und anerkenne, kann ich es verändern oder beseitigen, damit es auf meinem Weg nicht als Hindernis auftaucht.

Daher lassen sie Ihre alltäglichen Zitronen und Katastrophen einfach da sein, erkennen sie sie an – und gehen sie weiter in die Richtung, die Sie bevorzugen …