Allen Lesern des Zenpower-Blogs von Herzen ein friedvolles und gesegnetetes Weihnachtsfest und ein glückliches und erfülltes Neues Jahr
Meditation
Spirit of christmas past
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Die Kunst, einem Sturm standzuhalten
Zu der folgenden Meditation hat mich ein Büchlein des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh inspiriert. Diese einfache Übung, für 21 Tage täglich 10 Minuten praktiziert, verschafft einem in stürmischen Zeiten ein Gefühl innerer Stärke und Gelassenheit:
Stehe oder sitze bequem mit offenen oder geschlossenen Augen und entspanne dich mit ein paar tiefen Atemzügen.
Bleibe mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit bei deinem Atem und spüre deine Füße am Boden; drücke mit deinen Füßen einige Male fest gegen den Boden und gewinne ein Gefühl von Stärke und Verwurzeltsein.
Atme ruhig und in deinem Atemrhythmus tief in deinen Bauch, knapp unterhalb des Bauchnabels. Spüre das Heben und Senken der Bauchdecke und das Ein- und Ausströmen des Atems an den Nasenflügeln.
Zaubere dabei ein leichtes Lächeln auf dein Gesicht
Diese Meditation stammt aus dem Zenpower-Crashkurs Easy Living
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Grenzenlose Energie
Stehe oder sitze bequem mit offenen oder geschlossenen Augen und entspannen dich mit ein paar tiefen Atemzügen.
Bleibe mit einem Teil deiner Aufmerksamkeit bei deinem Atem und spüre deine Füße am Boden.
Bleibe weiterhin mit deinem Atem verbunden und spüre auch weiterhin deine Füße am Boden, und dann gewinne einen Eindruck von deinem Körper als reiner Energie. Sei diese Energie.
Spüre nun den Raum, der deinen Körper umgibt, als reine Energie.
Stelle dir vor, wie du dich in einem Meer von reiner Energie bewegst.
Nun lasse die Energie, die du bist, mit der Energie, die dich umgibt, zusammenfließen. Sei grenzenlos
Hinweis: Sollte das Gefühl der Grenzenlosigkeit bei dir Unbehagen oder gar Ängste auslösen, so verstärke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem und das Gefühl der Füße am Boden. Und wenn es dir zuviel werden sollte, brich die Meditation ab und wiederhole sie zu einem anderen Zeitpunkt. Erzwinge bitte nichts
Diese Meditation stammt aus dem Zenpower-Crashkurs Easy Living
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Meditation über Verbundenheit
Diese Meditation wirkt sehr gut, wenn Du sie in der freien Natur praktizierst, doch läßt sie sich überall ausführen.
Wenn Du im Freien bist, suche Dir einen Ort, wo Du einen weiten offenen Raum vor Dir hast, der in Dir möglicherweise beim bloßen Anblick ein Gefühl für die Unendlichkeit des Lebens weckt. Du kannst dann ganz nach Belieben die Augen offen oder geschlossen halten.
In einem Zimmer ist es günstig, wenn Du die Augen geschlossen hältst. Atme ruhig und gleichmäßig und entspanne Körper und Geist. Mit zunehmender Entspannung wirst Du Dir der Tiefe und Unendlichkeit des Universums bewusst.
Dehne Dein Bewusstsein immer weiter aus, bis es mehr und mehr Aspekte des Lebens, der Erde und darüber hinaus des gesamten Universums umfaßt. Nimm Dich in Beziehung zu allem Seienden wahr.
Gewinne einen Eindruck davon, wie alles, Nahes und Fernes, miteinander verbunden ist.
Spüre die Außergewöhnlichkeit des Seins.
Lasse in Dir, in Deinem Herzen, Anerkennung, Wertschätzung und Dankbarkeit angesichts des Mysteriums des Lebens entstehen.
Sollten in Dir evtl. unangenehme Gefühle, wie z.B. der Verwundbarkeit oder Unzulänglichkeit, entstehen, dann sei Dir bewusst, dass andere Menschen dieselben Erfahrungen machen. Dieses Bewusstsein wird Deine Verbundenheit mit dem Leben und anderen Menschen noch mehr stärken
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Mitten im Leben
Die folgende Übung mag zunächst vielleicht gar nicht wie eine Meditation aussehen, sie wird dich jedoch nach einer Weile in einen sehr ruhigen und entspannten Zustand versetzen und dabei möglicherweise deine Perspektive ein ganzes Stück erweitern:
Begib dch an einen belebten Ort und betrachte die Menschen um dich herum. Mache das für mindestens eine Stunde. Einfach nur beobachten, ohne deine Beobachtungen in irgendeiner Weise zu bewerten, zu vergleichen oder zu kategorisieren.
Diese Meditation stammt aus dem Zenpower-Crashkurs Easy Living
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Heiterkeit von innen
Erschaffe in deiner Vorstellung etwa 20 cm vor deinem Kopf einen Kreis von 20 - 30 cm Durchmeser - der Kreis hat seinen Mittelpunkt dort, wo sich dein Mund befindet.
Lasse den Kreis die Qualität von warm, weit und weich annehmen. Wenn du möchtest, lasse ihn auch eine Farbe annehmen, die dir angenehm erscheint.
Erlaube dir, dass sich deine Augen, dein Mund und deine Zunge zunehmend mehr entspannen und ein sanftes Lächeln deine Lippen umspielt. Atme sanft in dein Herz ein und aus.
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Stehen und schauen und ganz da SEIN
Diese Übung kannst du jederzeit und überall ausführen, und am schönsten ist es, sie in der freien Natur - und dort vielleicht noch an einem Ort, wo du weit blicken kannst - zu machen.
Stelle dich hin und spüre deine Füße am Boden. Und dann schaue dich um. Betrachte alles mit einem weichen offenen Blick, lasse deine Gedanken zur Ruhe kommen und genieße die Stille, die sich zunehmend einstellt. Betrachte alles ganz unvoreingenommen, lasse deinen Blick sich an nichts haften und sich von nichts abwenden. Einfach nur stehen und schauen und ganz da SEIN
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Sanfte Faszination
Komme innerlich zur Ruhe und entwickle in dir ein Gefühl von sanfter Faszination. Es ist eine ganz leichte, sanfte Schwingung, nicht irgendwie im Sinne von überbrausender Euphorie oder Begeisterung, sondern etwas ganz Leises, Leichtes. Ein klein wenig Staunen und Bewunderung schwingt da noch mit, und auch noch ein ganz klein bißchen Ehrfurcht.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf etwas oder jemanden und betrachte es (oder sie/ihn) mit diesem Gefühl sanfter Faszination.
Mit diesem Gefühl kannst du auch bestimmte Situationen und sogar Gedanken und Gefühle betrachte, und, mit etwas Übung, auch unangenehme Gefühle und Begebenheiten.
Genieße
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Zen-Verse
Die beiden folgenden Zen-Verse kannst du dir - unabhängig voneinander oder auch zusammen - einmal in einer ruhigen Minute durchs Bewusstsein schweben lassen.
Suche dir einen ruhigen Ort - vielleicht auch draußen in der freien Natur -, entspanne dich mit ein paar tiefen Atemzügen und denke über die folgenden Verse nach:
Ohne Erwartung wartend
Still ist der Geist
offen und leer
~ ~ ~
Still sitzen und nichts tun
der Frühling kommt
das Gras wächst von selbst
Diese Meditation stammt aus dem Zenpower-Crashkurs Easy Living
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Eine erweiterte Perspektive
Regelmäßig angewendet, führt sie zu einem stabilen Gefühl von Ausdehnung und Verbundenheit:
Nimm dir einen Augenblick Zeit und komme innerlich zur Ruhe, indem du deine Augen schließt und bewusst und entspannt atmest.
Stelle dir vor, wie du dich von außen betrachtest, so wie du da sitzt in diesem Raum.
Bewege deine Aufmerksamkeit nach draußen, betrachte von oben das Haus, in dem du sitzt, bemerke die Umgebung, die anderen Häuser, alles, was sich da befindet.
Dehne deine Aufmerksamkeit noch weiter aus und betrachte den Ort, in dem du lebst, von weit oben.
Und fahre fort, deine Aufmerksamkeit auszudehnen, betrachte das Land und dann den Kontinent, auf dem du lebst, so wie auf einem Satellitenbild.
Nun betrachte die Sonne und die anderen Planeten, wie sie sich um die Sonne bewegen.
Dehne deine Aufmerksamkeit noch weiter aus, durch den Raum, in dem sich die Planeten und Sterne befinden, und dann schaue auf das Universum als Ganzes und meditiere eine Weile über seine unergründlichen Geheimnisse.
Wenn du fertig bis, gehe alle Schritte zurück, bis du wieder in dem Raum ankommst, in dem du dich befindest, öffne deine Augen und schaue dich um. Sei nun bereit, das vor dir liegende Leben absichtsvoll zu leben.
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Meditation - geborgen im Sein
Allzuoft fühlen wir uns von uns selbst, von anderen und vom Leben getrennt. Obwohl das gar nicht unserer wahren Natur entspricht! Im tiefsten Inneren sind wir mit allem verbunden. Aber dieses Gefühl von Verbundenheit, nach dem wir uns so sehr sehnen, ist verschüttet, verhüllt und verdeckt von einer Vielzahl an Schichten, bestehend aus Widerständen, Bewertungen, Urteilen, Verwirrungen ... so wie eine Zwiebel, in der eine Perle verborgen liegt. Diese Perle, dein wahrer Wesenskern, läßt sich entdecken durch Meditation.
Meditation ist nichts besonderes. Zu meditieren bedeutet nicht, dich auf eine besondere Weise hinzusetzen, auf eine besondere Weise zu atmen oder irgendwelche Mantren zu murmeln. Meditation bedeutet
• Bewusst sein
• Achtsam sein
• Empfänglich sein
• Präsent sein
• Verbunden sein
• Zentriert sein
• Zielgerichtet sein
• Aufmerksam sein
Du kannst jederzeit im Alltag meditieren, indem du ohne zu zögern und ohne Widerspruch in den Strom des Lebens eintauchst. In der Natur, im Leben gibt es keine Entfremdung, keine Trennung. Alles ist miteinander verbunden. Nur wir als menschliche Wesen halten uns abseits von diesen Naturvorgängen. Wir haben unsere Zivilisation, unsere persönlichen Vorlieben und Pläne, unser tagtägliches Gefühlsdurcheinander. Wir trennen uns vom Lauf der Dinge, obwohl wir uns nach Liebe, nach Gesellschaft, Verständnis und Teilnehmen sehnen.
Wir stehen uns selbst im Weg, indem wir zuviel zweifeln, an unseren Begierden festhalten und unseren Stolz nach außen kehren. Dadurch verursachen wir unsere Entfremdung selbst.
In der Zwischenzeit fließt das Leben weiter. Lass los. Lerne deine Aufmerksamkeit bewusst und absichtsvoll zu lenken. Das geht jederzeit im Alltag. Richte deine Aufmerksamkeit nach außen, weg von deinen Sorgen, Bedürfnissen und Befindlichkeiten.
Indem du lernst, deine Aufmerksamkeit bewusst und absichtsvoll zu lenken, läßt du deine normalen, alltäglichen dualistischen Muster los - den Ursprung aller Probleme - und tauchst ein in die Einheit des Lebens. Dort ist dein wahres Zuhause.
Wenn du lernst, deine Aufmerksamkeit bewusst und absichtsvoll zu lenken, gibst du die Trennung zwischen dir und anderen auf - es gibt da niemanden mehr, der wahrnimmt und wahrgenommen wird; niemanden, der betrachtet und keinen Gegenstand der Betrachtung. Es existiert nichts außerhalb von dir, es gibt keinen Unterschied zwischen innerer und äußerer Wirkklichkeit. Es gibt nur noch Wahrnehmung. SEIN. Die Perle, die du bist.
Das ist das TAO, von dem Laotse im Tao Te King spricht:
Demnach enthüllt sich dem erwartungslosen Blick
Stets der Beweg-Grund;
Dem erwartungsvollen Blick aber enthüllt sich
Stets die Begrenzung.
-- Tao Te King 1 --
Darum nennt man es
Die Form des Formlosen,
Das Abbild des Wesenlosen.
Darum nennt man es schemenhaft, entgleitend.
Wer ihm gegenüber steht, sieht nicht seinen Anfang.
Wer ihm nachfolgt, sieht nicht sein Ende.
-- Tao Te King 14 --
Und Deng Ming Dao, ein zeitgenössischer taoistischer Weiser, meint dazu:
"Die höchste Meditation ist die Erkenntnis, dass wir selbst leer von Unterscheidungen sind und das Bewusstsein unserer Identität nichts anderes als das Ergebnis dualitischer Verhaftung ist. Zugleich sollten wir auch begreifen, dass es in Wirklichkeit nichts zu meditieren und nichts zu betrachten gibt."
Letztlich haben alle Meditationen und Bewusstseinsübungen zwei Ziele:
1. Fixierte Aufmerksamkeit zu befreien und
2. Freie Aufmerksamkeit absichtsvoll zu steuern bzw. auszudehnen.
Alle Schwierigkeiten und herausfordernden Situationen im Leben können mit drei ganz einfachen Schritten gehandhabt werden:
1. Du stellst fest, wo sich deine Aufmerksamkeit gerade befindet.
2. Du beschließt, auf was du deine Aufmerksamkeit richten willst.
3. Du richtest deine Aufmerksamkeit bewusst und absichtsvoll aus.
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